SPIEL MIT FORM UND STRUKTUR

Patricia Urquiola verführt mit weicher Optik und starker Haptik

Als Keramik Laufen an Designerin Patricia Urquiola gelangte, stand das Erkunden formaler Spielräume für den Einsatz von Saphir Keramik am Waschplatz im Fokus ­ weg vom Formenspektrum traditioneller Badkeramik. Die daraus entstandene Badkollektion «Sonar» überzeugt seit ihrer Lancierung mit ein erneuen Typologie von Waschtischen. Jetzt gesellen sich weitere Varianten sowie wes. ein Bidet, eine Badewanne und ein eigenes Badmöbelset dazu.

 

D-Form 
Patricia Urquiola gilt als eine der bedeutendsten Designerinnen des Jahrzehnts und hat für "Sonar" eine ungewöhnliche Form gewählt: Das "D". Zum Teil mit abgeschrägter Front und mit einer dreidimensionalen Textur an der Aussenseite, die an Schallwellen erinnern soll, die sich im Wasser ausbreiten. Sie gaben dem Produkt den Namen SaphirKeramik war dazu prädestiniert, überIieferte Konzepte auf den Kopf zu stellen.

Beispiele: Ein Doppelwaschtisch, der mit 100 cm Breite gleich breit wie ein herkömmlicher Einzelwaschtisch ist. Ein bodenstehender vollkeramischer Waschtisch, der auf kleinster Grundfläche alle Anschlüsse abdeckt. Oder eine nur 34 cm breite Waschtischschale, die quasi «schwebend» vor der Wand befestigt werden kann und keine Waschtischplatte benötigt.

 

Neu mit im Spiel
Die bekannten Waschtische, Waschtischschalen und Badewanne werden mit weiteren Grössen und Varianten und mit klassischer, glatter Aussenfläche ergänzt. Dazu hat Patricia Urquiola Unterbaumöbel in edlen Metallic-Lackierungen  wie Gold, Kupfer und Titanium entworfen. Sowie eine Oberfläche in Nero Marquina, einem schwarzen Kalkstein mit weisser Äderung hinzugefügt. Diese Farben und das strenge geometrische Design der Möbel lassen die Waschtische formvollendet zur Geltung kommen.

 

Tausendsassa

Patricia Urquiola entwirft Möbel, gestaltet Museen und Läden, richtet Hotels ein und fasziniert mit ihren Installationen.


In ihre Sessel, Sofas und Stühle möchte man sich am liebsten gleich hineinsetzen, sich anlehnen und umarmen lassen von Polstern und Kissen: Schon auf den ersten Blick üben sie eine magische Anziehungskraft aus. Patricia Orquiola erntet für ihr modernes, feminines Design uneingeschränkten Applaus. Ob es ein schlichter Tisch aus Glas, eine Geschirrserie aus Porzellan (Rosenthal) oder Melamin (Kartell) ist, ein Teppich oder eine Badewanne - überall erkennt man ihre unkonventionelle Handschrift und aus allem spricht Sympathie und Heiterkeit. Dabei legt die studierte Architektin eine ungeheure Schaffenskraft an den Tag und heimst dafür eine internationale Auszeichnung nach der anderen ein.

Abb 1: Waschtischlinie Sonar von Laufen, Foto: Oliver Helbig

Abb2:: Patricia Uriquiola, Foto: Roger Decker